Wanderung „Unter der Woche“ am Nordrand vom Kaiserstuhl

Wanderung am Nordrand vom Kaiserstuhl.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer und einigen Informationen zur heutigen Wanderung war unser erstes Ziel die kath. Pfarrkirche von Kiechlinsbergen St. Petronilla, die da oben auf dem Berg steht, schon der Aufgang zur Kirche mit dem alten Gemäuer und dem Burgtor erinnert an den Zugang zu einer mittelalterlichen Burg, von oben hat man auch einen weiten Blick in die Rheinebene. Einige Informationen gab es auch zur Kirche und mancher war darüber erstaunt über den neobarock gestalteten Innenraum der Kirche. Auch das Schloß oder Herrenhaus Kiechlinsbergen war zu sehen, es war die ehemalige Sommerresidenz der Äbte vom Kloster Tennenbach, erbaut nach Plänen vom Baumeister Peter Thumb. Jetzt ging die Wanderung erst richtig los, über die Teufelsburg ging es auf schönen Pfaden vorbei an Inseln von blühenden Maiglöckchen hinauf zum Pass „Auf dem Eck“, besser bekannt unter dem Name „Texas Pass“. Doch woher kommt dieser Name?   Dieser Spitzname geht zurück auf die Rennradler der Rothaus-Regio-Tour die von 1985 bis 2012 jährlich stattfand die geschwungenen Serpentinen erinnerten die Radfahrer an ein Lasso, was zu dem Spitznamen führte. Weiter ging die Wanderung auf dem Katharinenpfad zur Schellinger Viehweide, da machten wir unsere Vesperpause, sogar mit frischem CafeJ. Unser nächstes Ziel war dann die „Amolterer Heide“ eines der ältesten Naturschutzgebiete am Kaiserstuhl und hier ganz besonders die „Amolterer Friedenstaube“. Der Platz für die Friedenstaube ist mit Blick auf Frankreich ideal gewählt. “ mittlerweile sind beide Länder befreundet und im Frieden vereint. Der Blick auf die Hochkönigsburg verweist aber auf die gemeinsame und oft auch kriegerische und grauenvolle Geschichte“. Auch von der Aussicht her ist es ein ganz besonderer Platz, weit reicht der Blick in die Ferne. Auch gab es hier noch einige Infos zu Amoltern, bevor wir das letzte Stück der Strecke in Angriff nahmen. Durch Amoltern hindurch, vorbei am historischen Gasthaus Sonne mit dem schönen Dorfplatz und dem Sandsteinbrunnen mit dem Weingott Baccus und dem Zecher ging es wieder hinüber nach Kiechlinsbergen bzw. Königschaffhausen wo wir im Gasthaus Ochsen schon erwartete und sehr gut versorgt wurden. Für mich persönlich war es eine sehr schöne Wanderung und so wie man hört hat es den Mitwandernden auch gefallen. 

Text: Bernhard

Bilder: Mechtild und Bernhard

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