Am Samstagmorgen um 8:00 Uhr trafen sich acht motivierte Frauen am Bahnhof Herbolzheim um mit dem Zug zu unserem Ausgangspunkt der Wanderung, dem Freiburger Hauptbahnhof, zu starten.
Vom Freiburger Hauptbahnhof ging es zunächst durch die malerische Stadt über den Münsterplatz Richtung Schlossberg. Der Schlossberg zeigte sich von seiner sportlichen Seite, oben angekommen machten wir eine kurze Verschnaufpause und bewunderten den schönen Ausblick über die Dächer von Freiburg. Diese schönen Ausblicke begleiteten uns auf dem ganzen Weg Richtung St. Ottilien.
Hier hatten wir richtig Glück, denn wir kamen in den Genuss der Besichtigung eines echten Highlights: Die wunderschöne Ottilienkapelle in der Felsengrotte. Dieses Kleinod mitten im Wald verzauberte uns alle – ein Ort zum Staunen, Durchatmen und natürlich für das obligatorische Gruppenfoto.
Danach ging es hinunter Richtung Dreisamtal. Auf halber Höhe machten wir Rast bei der Vogelsanghütte und es kehrte beim Verzehr der Köstlichkeiten aus den Rucksäcken kurzzeitig Stille in unsere ansonsten sehr gesprächige Runde ein.
Nachdem die Rucksäcke wieder ordentlich verschlossen waren setzen wir unsere Tour fröhlich hinunter ins Tal fort. Dort wanderten wir gemütlich an einem Stück der renaturierten Dreisam entlang. Hinter der alten Stadthalle von Freiburg tauchten wir wieder in den Wald ein und nahmen den nächsten Anstieg in Angriff – hoch Richtung Franzosenschanze.
Wer dachte, damit wären die Höhenmeter erledigt, hatte die Rechnung ohne den Brombergsattel gemacht. Doch unsere Gruppe meisterte auch diesen Abschnitt mit Humor, Durchhaltevermögen und der festen Überzeugung, dass ja schließlich unsere Belohnung noch auf uns wartete.
Und tatsächlich: Schließlich erreichten wir die Waldgaststätte St. Valentin. Dort erwartete uns bereits Maren, die eigentliche Planerin dieser wunderschönen und abwechslungsreichen Tour, die aufgrund einer Knieverletzung leider nicht die ganze Strecke mitlaufen konnte.
Die Teller füllten sich mit köstlichen Gerichten, und die Stimmung wurde zusätzlich von Aperol Sprizz bis Weizenbier äußerst erfolgreich „flüssig unterstützt“.
Nach dieser ausgedehnten und fröhlichen Rast machten wir uns wieder auf den Weg. Die letzten 1,5 Kilometer gingen nun erstaunlich leichten Fußes bergab Richtung Haltestelle Günterstal.
Dort zeigte sich, dass das Glück tatsächlich mit den Tüchtigen ist: Die Straßenbahn stand bereits bereit und brachte uns bequem zurück zum Hauptbahnhof Freiburg. Und als wäre das Timing geplant gewesen, konnten wir nahtlos in unseren Zug einsteigen.
Fazit des Tages:
Nach 16,5 Kilometer, 500 Höhenmeter, unzähligen Gesprächen und großartiger Stimmung – ging ein wunderschöner Wandertag am 08. März – dem Weltfrauentag – zwar leider zu Ende, aber es war ganz sicher nicht unsere letzte Wanderung.
Karin


