Wanderungen unter der Woche Zum Balzer-Herrgott

Seit längerer Zeit wurde am Freitag wieder einmal eine „Wanderung unter der Woche“ angeboten.

Die Resonanz war aber nicht so überwältigend neun Wanderer*innen hatten sich angemeldet,  am Tag der Wanderung haben drei Personen wieder abgesagt.

So machten sich sechs Personen auf den Weg mit den Autos nach Wildgutach. Bei der Pfaffmühle  ging es hinein in die sehr schöne Teichschlucht. Aufgrund ergiebiger Regenfälle der letzten Tage führte der Teichbach ordentlich Wasser, was man nicht nur sehen sondern auch am Rauschen hören konnte. Auf dem wunderschönen Gaisenpfädle ging es immer weiter hinauf bis zum Oberen Fallengrund hier herrschte reges Treiben durch den SWR, der gerade wieder einmal Szenen für die Fernsehsendung  „Die Fallers“  drehte.  Wir aber gingen dann auf dem Höhenweg weiter zum Balzer Herrgott.

Viele Sagen und Legenden ranken sich um das Phänomen „Balzer Herrgott.“ Aber am wahrscheinlichsten ist diese Theorie, dabei stammt der Balzer Herrgott vom Köningenhof im Wagnerstal. Als dieser 1844 durch eine Schneelawine zerstört wurde, sollen auch die Arme der Kreuzfigur abgebrochen sein. Junge Burschen haben den Torso durch den Wald getragen und heimlich am heutigen Standort abgelegt. Zwischen 1870 und 1880 wurde der Torso an der Buche befestigt. Der wachsende Baum umfing mit der Zeit die Christusfigur immer stärker, bis nur noch der Kopf sichtbar war.

Nach einer Rast an diesem doch mystischen Ort ging es durch das Mörderloch, hier steht das  schmucke Freizeitheim des TSV Alemannia Freiburg – Zähringen,  wieder zum Ausgangspunkt in Wildgutach zurück.

Bernhard Oswald

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